Raucherberatung in der Apotheke

Das Projekt "Raucherberatung in der Apotheke" ist Teil des Opens external link in current windowNationalen Rauchstopp-Programms. Wichtigstes Ziel des Projekts ist es, das Team in der Apotheke für ihre Rolle in der Beratung von Raucherinnen und Rauchern zu sensibilisieren und sie dazu auszubilden.

Diese Webseite richtet sich an Fachpersonen aus der Apotheke, die sich Kenntnisse über das Rauchen und den Rauchstopp aneignen möchten, um Kunden und Kundinnen in der Apotheke besser beraten zu können.

Aktuell

Frau & Herz - hier geht es zum Test

Die Schweizerische Herzstiftung führt zusammen mit zertifizierten Apotheken die Aufklärungskampagne "Frau&Herz" durch.

Apothekerinnen und Apotheker aus Apotheken, die an der Kampagne «Frau&Herz» teilnehmen, sind eingeladen, am Test teilzunehmen. Anderen interessierten Apothekerinnen und Apothekern steht es selbstverständlich frei, ihr Wissen ebenfalls hier zu testen.

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Vom 1. - 30. 2016 findet der Rauchstopp-Wettbewerb statt

Am 31. Mai, am Welttag ohne Tabak, findet erstmals ein Rauchstopptag statt: Möglichst viele Raucherinnen und Raucher sollen versuchen, einen Tag lang rauchfrei zu sein. Anschliessend beginnt am 1. Juni der vierwöchige Rauchstopp-Wettbewerb. Unterstützen Sie Ihre rauchenden Kundinnen und Kunden und informieren Sie sie über den Rauchstopptag und den Rauchstopp-Wettbewerb.

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E-Zigarette - Individuelle Beratung ist gefragt

Weil E-Zigaretten keinen Tabak verbrennen, sind sie deutlich weniger schädlich als Tabakzigaretten. Für eine Empfehlung als Mittel zum Rauchstopp ist die wissenschaftliche Grundlage noch schmal. Lesen Sie den Artikel aus dem Initiates file downloadpharmaJournal 03/2016.

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Konsens zur elektronischen Zigarette: Delphi-Untersuchung im BMJ erschienen

Jeremie Blaser und Jacques Cornuz (CHUV, Lausanne) haben in einem Delphi-Prozess 40 Schweizer Experten zu ihrer Meinung zu E-Zigaretten befragt und daraus Empfehlungen für die Reglementierung, den Verkauf und anderen Punkten abgeleitet. Die Untersuchung ist nun im Opens external link in current windowBritish Medical Journal Open erschienen.

BMJ Open 2015;5:e007197 doi:10.1136/bmjopen-2014-007197

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Wie viel Nikotin ist tödlich?

In der Fachliteratur wird die tödliche Dosis von oral aufgenommenem Nikotin meistens mit maximal 60 mg (30 - 60 mg) oder 0.8 mg/kg Körpergewicht angegeben. Dr. Bernd Mayer vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Graz ist dem Ursprung dieser generell geltenden Annahme auf den Grund gegangen. Er kommt zum Schluss, dass dieser Wert auf einem Selbstversuch aus dem Jahr 1856 (!) basiert, der 1906 von Rudolf Kobert im "Lehrbuch der Intoxikationen" beschrieben wurde. Verschiedene Studien haben in der Vergangenheit darauf hingedeutet, dass der Wert von 60 mg wahrscheinlich viel zu tief liegt, dass Nikotin also nicht so giftig ist wie überall rapportiert. Dr. B. Mayer geht aufgrund verschiedener Untersuchungen und Fallstudien davon aus, dass die tödliche Dosis für einen Erwachsenen wahrscheinlich bei 0.5 - 1 g oral aufgenommenem Nikotin liegen muss (6.5 - 13 mg/kg Körpergewicht), dass die tödliche Dosis also 8 bis 16 Mal höher liegt als bisher angenommen.

Quelle: Initiates file downloadArch Toxicol (2014)88:5-7

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Neues Produkt in der Palette von Nicorette: Der Mundspray 

Mit dem neuen Mundspray erweitert Nicorette die Palette der altbewährten Nikotinprodukte. Gegenüber den bisherigen Präparaten hat der Mundspray den Vorteil, dass das Nikotin schneller aufgenommen und ein Craving rascher gemildert wird. Ein Sprühstoss aus dem Mundspray setzt 1 mg Nikotin frei. Das neue OTC-Produkt (Liste C) hat ein kegelförmiges, technisch anmutendes Format und kommt im schwarz-grünen Design daher.

Die Produkteinführung wird ab Ende März von einer TV-Kampagne begleitet. Auf der Nicorette-Webseite kann man den Spot ebenfalls ansehen und in einem Anwendungsvideo wird die Handhabung des Sprays anschaulich erklärt.

Der Mundspray ist ein wirksames und verhältnismässig sicheres Medikament zum Aufhören. Dies ergab eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit insgesamt 479 Teilnehmenden. Verglichen mit der Kontrollgruppe, die einen Placebospray bekommen hatte, war in der Testgruppe nach 52 Wochen die Abstinenzrate 2,5-mal höher.

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Die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet künftig das Raucherentwöhnungsmittel Champix

Das Medikament Champix wird neu von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergütet. Die Therapie muss unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Die Übernahme der Kosten durch die Krankenpflegeversicherung ist in zwei Situationen möglich:

  • Champix wird nur für Personen vergütet, die starke oder sehr starke Raucher sind (gem. Opens internal link in current windowFagerström-Test).
  • Unabhängig vom Resultat des Fagerström-Tests werden die Kosten auch bei Patienten übernommen, die an Folgekrankheiten des Rauchens leiden, wie chronischer Bronchitis, Herz-Kreislaufkrankheiten oder an einer Krebserkrankung.
  • Die Therapie wird ab 18 Jahren während 12 Wochen vergütet. Eine Wiederholung der Therapie ist frühestens nach eineinhalb Jahren möglich.

USA: Die FDA revidiert die Bedinungen für Nikotinersatzprodukte

Based on a recent review of the scientific literature, the FDA has concluded that:

  • There are no significant safety concerns associated with the concomitant use of nicotine replacement therapy (NRT) products with other nicotine-containing products, including cigarettes.
  • There are no significant safety risks associated with the use of NRT products for longer than the labeled number of weeks of use.
  • Current marketed NRT products do not appear to have significant potential for abuse or dependence. 

(28 11 2013)

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projektleitung

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